Craftbier aus Sarstedt

Ein Ausflug in die Vergangenheit

Das Brauen von Bier gehörte bis Anfang es 20. Jahrhunderts zur Geschichte der Stadt Sarstedt. Zuerst das Brauen durch die Brauer-Gilde und danach durch eine Privatbrauerei, die wie die Brauer-Gilde in der Steinstraße ansässig waren.

Bier aus Sarstedt bereits vor 500 Jahren

Eine Hufe Land des Michaelis Klosters wird von den Bierbrauern in Sarstedt genutzt.

Quelle: Archiv Michaelis Kloster Hildesheim

Quellen aus dem Archivdes Michaelis Kloster Hildesheim belegen, dass bereits 1448 in Sarstedt gebraut worden ist.

Eine der 5 Gilden in Sarstedt war die Brauer-Gilde mit einem eigenen Brauhaus. Das Brauhaus umfasste:

  • Die Brauhalle
  • Den Gärkeller
  • Den Malzboden
  • Nebengebäude

Brauen durften in Sarstedt die Mitglieder der Brauer-Gilde, welche nur Sarstedter aufgenommen hat. Zudem war das Braurecht nur denen zugesprochen, die Haus- oder Grundbesitz in Sarstedt hatten. Kostenlos war die Mitgliedschaft in der Brauer-Gilde nicht. Die Beiträge waren ca.60 Reichstaler.

Bier aus Sarstedt blieb auch in Sarstedt

Bier, welches in Sarstedt gebraut wurde, blieb auch in Sarstedt. Verlegt wurde es an 3 Wirtschaften in Sarstedt. Diese Gasthäuser wurden von der Stadt Sarstedt verpachtet. Die Schankstätten waren

  • Der Ratskeller als Hauptkrug
  • „Die Neue Schänke“ am Ostertor
  • Zum Zoll´n am Holztor

132.126 Liter Gerstensaft pro Jahr

1803 hatte Sarstedt ca. 1500 Einwohner, die pro Tag ca. 0.25l Bier tranken. 88 Liter pro Einwohner und Jahr, ergibt eine Braumenge von ca. 132.000 Litern.

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